Entwurmung bei Hunden und Katzen

Würmer leben im Darm und anderen inneren Organen. Gesunde erwachsene Haustiere wie Hunde und Katzen werden von einigen Wurmarten nicht sonderlich beeinträchtigt. Starker Wurmbefall kann jedoch gefährlich werden und dazu führen, dass Mangelversorgung, Entzündungen und Blutungen ein Thema werden. Besonders gefährdet durch Würmer sind junge, alte und kranke Tiere.

Entwurmung


VetTrust bietet Beratung und Behandlung von Wurmbefall bei Kleintiere wie Hunde und Katzen. Eine Entwurmung kann bei jedem VetTrust Tierarzt gebucht werden. Je nach Befall muss eine spezifische Wurmkur eingeleitet werden und bedarf genauere Untersuchungen durch die Tierärztin oder Tierarzt.

Hunde können sich vielerlei Würmer einfangen, die meist verbreiteten sind Bandwürmer, Spulwürmer und Hakenwürmer, Herzwürmer und Peitschenwürmer. Bei Katzen kommen oft ähnliche Wurmarten vor, zum Beispiel der Spulwurm, der je nach Region 4 bis 35 Prozent aller Katzen befallen kann. Die meisten Wurmarten bei Katzen besiedeln den Magen-Darmtrakt. Aber auch das Katzenherz oder der Atmungstrakt können befallen sein: Vom Herzwurm Dirofilaria immitis, der von einigen Stechmücken und der asiatischen Tigermücke übertragen wird. Oder vom Lungenwurm Aelurostrongylus abstrusus, der sich bei bis zu 15 Prozent europäischer Katzen nachweisen lässt.

Für Katzen und Hunde gibt es etliche Parasitenmittel mit unterschiedlichen Wirkungsspektren und Darreichungsformen. Ihre Kleintierpraxis von VetTrust informiert Sie gerne darüber, welches Mittel für Ihr Haustier am besten geeignet ist. Auch vor Urlaubsreisen sollten Sie in Ihrer Tierarztpraxis nachfragen, denn jedes Land hat auch ihre eigene Parasiten!

Häufige Fragen an unsere Tierärzte

Was geschieht bei einer Wurmkur?

Eine Wurmkur lässt Parasiten absterben. In der Regel wirken Wurmmittel über 24 bis 48 Stunden. Danach werden der Wirkstoff und die abgetöteten Würmer ausgeschieden. Welches Wurmmittel sich für ihr Haustier am besten eignet, bestimmen Faktoren wie Alter oder Haltungsbedingungen. Ihre Tierärztin oder Ihr Tierarzt von VetTrust informiert Sie gerne zu den Details rund um Wurmkuren.

Wie häufig muss entwurmt werden?

Generell sollte man alle Hunde und Katzen entwurmen. In welchen Abständen hängt auch davon ab, wie das Tier lebt. Freigänger unter Katzen, die Mäuse und Vögel fangen, haben ein grosses Infektionsrisiko. Gleiches gilt für Hunde, die auf Hundewiesen herumtollen, den Kot anderer Tiere oder Aas fressen. Auch Wohnungskatzen können sich mit Würmern anstecken, aber das Risiko ist viel kleiner. Dennoch können Spulwurmeier unbemerkt in Wohnungen gelangen – über Schuhe oder Taschen. Ihre VetTrust Tierärztin oder Tierarzt berät Sie gerne dazu, wo überall Gefahren für Ihr Haustier lauern, und worauf Sie als Tierhalter besonders achten müssen.

Gibt es Nebenwirkungen durch Wurmmittel?

Wie jedes Medikament können auch Entwurmungsmittel Nebenwirkungen verursachen, aber eher selten. Die Mittel zur Entwurmung sind so konzipiert, dass sie dem Organismus der Würmer schaden und nicht dem Ihres Tieres. Je nach Grad des Wurmbefalls kommt es in seltenen Fällen durch das Mittel selbst oder durch absterbende Würmer zu Magen-Darm-Beschwerden, Durchfall, Mattigkeit oder Erbrechen.

Jeder Hund reagiert anders auf einen Wirkstoff. Falls Nebenwirkungen auftreten, empfiehlt es sich darum, beim nächsten Termin in Ihrer Tierarztpraxis ein anderes Mittel zu testen.

Kann ich mich bei meinem Tier mit Würmern anstecken?

Prinzipiell ja, denn manche Würmer sind Zoonoseerreger: Sie können vom Haustier auf den Menschen übertragen werden und auch bei uns Krankheiten hervorrufen. Infiziert sich ein Mensch beispielsweise mit dem Hunde- oder Fuchsbandwurm, können sich in Organen gefährliche Zysten bilden. Hundespulwürmer streuen in verschiedene Organe, zerstören dort Zellen sowie das Gewebe und lösen eine Entzündungsreaktion aus.

Eine möglichst effiziente Wurmkontrolle bei Haustieren schützt deshalb auch uns Menschen! Worauf Sie dabei achten sollten, erfahren Sie bei Ihrem Tierarzt oder Ihrer Tierärztin von VetTrust.

Zur nächsten Tierarztpraxis ist es nur ein Katzensprung

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