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Gesundheitscheck – Vorsorge ist Fürsorge

03.01.2022

geschrieben von: VetTrust AG


Nicht nur gute Ernährung, ausreichend Bewegung und Beschäftigung gehören zu einer gesunden Haltung von Katze und Hund. Auch unser regelmässiger Gesundheits-Check zählt dazu. So können wir Krankheiten, auf die im Alltag noch nichts hindeutet, frühzeitig erkennen und die Gesundheit Ihrer Tiere fördern.

Wie oft ist ein Gesundheits-Check nötig?

Der Wert einer Vorsorgeuntersuchung liegt in der Regelmässigkeit, denn ernste Krankheiten können sich oft schnell und unbemerkt ausbreiten. Deshalb ist der Gesundheits-Check, inklusive umfangreicher Blut- und Harnuntersuchungen, in jedem Alter sinnvoll. Bei jüngeren Tieren erhalten wir so zudem Basiswerte, die wir bei späteren Untersuchungen vergleichend heranziehen können.

Bei älteren, krankheitsanfälligeren Tieren empfehlen wir, den Check jährlich zu wiederholen. Bei Hunden beginnt das Seniorenalter bei fünf bis sieben Jahren (je nach Grösse und Rasse), bei Katzen bei sieben bis neun Jahren.

Wie läuft der Gesundheits-Check ab?

Ihr Tier sollte bei der Untersuchung in unserer Praxis nüchtern sein, eine weitere Vorbereitung ist nicht nötig. Nach dem Check besprechen wir mit Ihnen die Resultate. Sollten wir Hinweise auf eine (drohende) Erkrankung finden, erörtern wir mit Ihnen die mögliche Behandlung oder vorbeugende Massnahmen, um den Ausbruch der Krankheit noch zu verhindern. Wir beantworten bei dem Check auch gerne Ihre Fragen zur Gesundheit Ihres Tieres. Notieren Sie sich diese am besten bereits zu Hause, damit Sie beim vereinbarten Termin nichts vergessen. 

Was untersuchen wir?

Am Anfang steht immer das Gespräch mit der Besitzerin oder dem Besitzer. So erhalten wir wichtige Hinweise auf den Allgemeinzustand und das Verhalten des Tieres, denn den ersten Hinweis auf eine Erkrankung gibt oft eine Verhaltensveränderung. 

Allgemeinuntersuchung: Bei der klinischen Untersuchung schauen wir das Tier ganz genau an und suchen nach ersten Hinweisen auf Organ-, Hormon- oder Infektionserkrankungen. Zusätzlich achten wir auf gesundheitliche Risikofaktoren wie zum Beispiel Übergewicht oder Zahnprobleme. Gerade Zahnerkrankungen werden häufig übersehen, da sie sich oft schleichend entwickeln.

Sollte ihr Tier zu einer Risikogruppe für Bluthochdruck gehören, führen wir eine Blutdruckmessung durch.

Die rektale Untersuchung der Prostata beim Rüden und das Abtasten der Milchdrüse bei der Hündin lassen Veränderungen und Tumore dieser Organe frühzeitig erkennen.

Bei älteren Tieren untersuchen wir die Gelenke besonders gründlich, da die chronischen Schmerzen einer nicht behandelten Arthrose die Lebensqualität ihres Tieres massiv einschränkt. 

Blut- und Harnuntersuchung: Mit Hilfe eines Blutbildes können verschiedene Zelltypen analysiert und gezählt werden.Mit der blutchemischen Untersuchung überprüfen wir verschiedene Organparameter und können Hinweise auf Hormonerkrankungenerhalten. Die Harnuntersuchung ist ein sehr effizienter Test für die Nierenfunktion.

Spezielle Laboruntersuchungen: Viele ältere Hunde, vor allem grössere Rassen, leiden unter einer Unterfunktion der Schilddrüse.

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